Wenn Erzieher Märchen neu erfinden

Wenn man beruflich mit Kindern arbeitet, sollte man nicht nur geduldig, verlässlich und kreativ sein, sondern auch gut darin, Geschichten zu erzählen. Das haben die Erzieherinnen und Erzieher der 16b des Beruflichen Schulzentrums Christoph Lüders durchaus bewiesen. Eine Woche lange vertieften sich die 15 angehenden Pädagoginnen und Pädagogen in Medienprojekte. Dabei blieb ihnen die Wahl zwischen Audio und Video sowie der anzugehenden Thematik selbst überlassen. Von ihrem Kinder- und Jugendpraktikum inspiriert entschied sich eine der vier Gruppen für die Darstellung der Erzieherausbildung, die anderen drei für die Realisierung eines Märchens. Die Umsetzungen hätten dabei allerdings nicht unterschiedlicher ausfallen können: Vom Märchen-Medley, in dem Dornröschen auf der Suche nach ihrem Glück durch ein Dutzend Märchen stapft, über die kreative Vertonung eines beliebten Kindermärchens Wladimir Sutejews bis hin zu einem episodenhaften Film über allseits bekannte Kinderhelden.

Die Erzieherinnen und Erzieher erhielten zunächst eine grundlegende Einführung in die Möglichkeiten der Ton- und Bildgestaltung, probierten sich darin aus und begannen anschließend, ihre Geschichten zu schreiben. Mit dem fertigen Drehbuch in der Hand arbeiteten die Pädagogen die restliche Woche über beinahe komplett selbstständig an der Umsetzung dessen. Bis zur Präsentation am Freitag wurde eifrig gefeilt, Versprecher rausgeschnitten und Outtakes zusammengefügt. Zwei der vier entstandenen Produktionen könnt ihr hier sehen und hören.

Dornröschen – Was danach geschah

 

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