außerschulische Projektbeispiele

Das Internationale Filmfestival SCHLINGEL

 

Radiocampus

 

Chemnitz dreht bunt

 

Girls‘ Day und Boys‘ Day

 

Filmprojekt Sehen-Staunen-Erleben in Zusammenarbeit mit dem LEB im Freistaat Sachsen e.V.

 

Annazwerger Mediencamp

 

Sachsenburg: Junge Erwachsene setzen sich im Radioworkshop mit einem dunklen Kapitel in der Geschichte ihrer Region auseinander

 

Videoprojekt verdeutlicht Alltagsprobleme behinderter Menschen

Barrierefreiheit ist vielen ein Begriff, aber wie erleben behinderte Menschen ihren Alltag? Wo gibt es noch Probleme bei der Bewältigung von alltäglichen Dingen? Dieser Fragestellung ging der SAEK Chemnitz gemeinsam mit Hörgeschädigten und an Parkinson erkrankten Teilnehmern in einem Pilotprojekt nach. Ziel war es, im Hinblick auf die aktuelle Behindertenrechtskonvention (BRK) eine aktive Gestaltung von Medienbeiträgen von und mit Menschen mit Behinderungen zu realisieren.

Für Susann Riedel, Studioleiterin des SAEK Chemnitz, war es ein ganz besonderes Projekt: „Die monatelange, intensive Arbeit hat auch meinen Blick für die Probleme behinderter Menschen geschärft. Wie kann ich mit Hörgeschädigten kommunizieren? Was passiert wenn Parkinsonpatienten plötzlich einfrieren?“ Auch im Hinblick auf die Grundlagenvermittlung der Filmproduktion gab es einiges zu beachten: „Für die hörgeschädigten Teilnehmer haben wir viele Erklärungen visualisiert. Und auf die Unterstützung von Angehörigen konnten wir bei der Technikbedienung für den Parkinsonfilm bauen.“

Als Projektergebnis entstanden zwei Filme, die anlässlich des Selbsthilfetages am 7. Mai in Leipzig vor geladenen Gästen der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe uraufgeführt wurden.

Asylum – Leben in Chemnitz

„Masseneinwanderung stoppen“, „Geld für die Oma – statt Sinti und Roma“, „Guten Heimflug“, „Asylbewerber raus“. Mit solchen und ähnlichen Sprüchen wird nicht nur im Wahlkampf gegen Flüchtlinge Stimmung gemacht. Doch wer sind eigentlich die Menschen, um die es hier geht? Welche Geschichten bringen sie mit? Was steckt hinter ihrer Flucht? Diesen Fragen sind wir während des außerschulischen Projektes „Asylum“ gemeinsam mit der AG In- und Ausländer e.V. auf den Grund gegangen. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesprogramm des Lokalen Aktionsplans Chemnitz.

Nach einer Einführung in die HD-Kameratechnik,Bildgestaltung und Interviewführung hat Dramaturg Egmont Elschner mit den sechs Schülern und Studenten besprochen, was bei einer Dokumentation und einem Porträt zu beachten ist. Vor welchem Hintergrund kommen Interviewpartner am besten zur Geltung? Wie werden Interviewfragen optimal formuliert? Und wie unterscheiden sich Dokumentationen von Kurzfilmen?

Herausgekommen ist die Produktion „Asylum − Leben in Chemnitz“, das es nun u.a. in einer Wanderausstellung und auf dem Youtube-Kanal des SAEK Chemnitz zu sehen gibt.

 

Intergeneratives Fotoprojekt des SAEK Chemnitz

Was interessiert Kindergartenkinder? Was bewegt sie und womit beschäftigen sie sich in ihrem Alltag? Fragen, auf die sechs Chemnitzer Senioren während eines generationsübergreifenden Medienprojektes des SAEK Chemnitz jede Menge Antworten gefunden haben.

Rückblick: Unter dem Motto “Hier lebe ich, hier spiele ich!” haben die Senioren seit dem 13. März gemeinsam mit 14 Vorschülern der Kindertagesstätte „Entdeckerland“ des BIK e.V.das Umfeld der Kleinen erkundet. So führten die Kinder ihre Gäste durch ihre Einrichtung, zeigten wo sie spielen, essen oder sich ausruhen. “Bemerkenswert war hierbei, wie natürlich sich die Jungen und Mädchen gezeigt haben. Sie haben sich so gegeben, wie sind”, schwärmt Susann Riedel, Studioleiterin des SAEK Chemnitz. Ein Mädchen habe zum Beispiel immerzu auf ihrer Gitarre gespielt und gesungen, andere haben wiederum ihre Freundschaften in den Mittelpunkt gestellt.

“All diese Eindrücke wurden mit dem Fotoapparat und einem Tonaufnahmegerät festgehalten. Dadurch konnten sich die Kinder auf jeweils nur ein Medium konzentrieren und dessen Besonderheiten und Gestaltungsmöglichkeiten kennen lernen”, erklärt Susann Riedel weiter. Angeregt durch die entstandenen Fotografien im Kindergarten brachten einige der Senioren sogar Bilder aus ihren Kindheitstagen mit: Das älteste Bild war 70 Jahre alt. Dabei unterhielten sich die Kinder und Senioren darüber, was es damals im Vergleich zu heute hieß, ein Kind zu sein.

Im Vorfeld der Praxistage wurden die Senioren im Umgang mit der Medientechnik ausgebildet. Ihr Wissen konnten sie somit als Mediencoaches direkt an die Vorschüler weitergeben. “Dies war uns wichtig, um nicht nur Medienkompetenz zu fördern sondern auch den generationsübergreifenden Austausch zu unterstützen.” Die Medienpädagogen des SAEK Chemnitz haben dabei den Projektablauf moderiert.


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Jubiläum 2017

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