Ein Blick in sächsische Lehrerzimmer. Und darüber hinaus.

Die Bedingungen an sächsischen Schulen sind schwierig: Lehrermangel und ein schlechtes Image prägen den Alltag. Zwei Drittel der zum Halbjahr eingestellten Pädagoginnen und Pädagogen sind Quereinsteiger. Die Probleme, denen man jetzt gegenüber steht, haben ihren Ursprung bereits in den 90er Jahren. Zu dieser Zeit halbierte sich die Schülerzahl, woraufhin auch die Ausbildung an Lehrenden drastisch zurückging. Allerdings wurde danUnsere Schülerpraktikantin Josefin.n versäumt, als sich die Zahlen wieder veränderten, rechtzeitig zu reagieren. Mit ihrem Lehrerpaket und 1,7 Milliarden Euro will das Sächsische Kultusministerium ab 2019 für bessere Bedingungen sorgen. Man winkt mit höheren Gehaltsstufen und Verbeamtungen für alle Lehrerinnen und Lehrer bis 42. Auf diese Weise soll es für Studierende attraktiver gemacht werden, nach ihrem Referendariat in Sachsen zu bleiben. Zurzeit trifft das allerdings nur auf 6.000 der 33.000 hiesigen Lehrenden zu. Das wirft guten Grund zu Kontroversen auf und viele fragen sich: Was ist mit der älteren Generation? Unsere Schülerpraktikantin Josefin Kauk vom Gymnasium Niesky hat sich schlau gemacht, welche Vor- und Nachteile das Lehrerpaket mit sich bringt, was die Görlitzerinnen und Görlitzer dazu sagen und vor allem, was die Pädagogen selbst davon halten.

Lehrerverbeamtung in Sachsen

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