Dem Schiebock auf der Spur

21. Februar 2019 Bautzen

Wer jemals in Schiebock war, der weiß um die traditionsreiche Innenstadt. Genau diese Historie soll nun Anwendung im neusten Werk des Mosaika e.V. finden. Letztes Jahr machte sich der Verein auf, um mit dem SAEK in mehren Werkstätten zu erfahren, wie man einen Film gestaltet. Der Verein, der sich hauptsächlich an Menschen mit Migrationshintergrund, Aussiedler und Asylbewerber richtet, möchte die Stadt mal in einem anderen Licht zeigen. Die Dreharbeiten zum Film fanden teilweise in der zweiten Ferienwoche statt und werden nun Schritt für Schritt fortgesetzt. Der SAEK Bautzen begleitete die Dreharbeiten an zwei Tagen mit. Der Schiebock, eine Art Schubkarre für den Transport von Stoffrollen, spielte dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Die Geschichte um Bischofswerda (Schiebock im Volksmund genannt) wird dabei von Sofia erzählt, die als Hausaufgabe im Film einen Aufsatz über ihre Stadt bekommen hat. Vom Tierpark über die Carl-Lohse-Galerie – Bischofswerda bis hin zur Gaststätte auf dem Butterberg, besucht sie dabei fast alle sehenwürdigen Orte. Dabei lernt sie jede Menge interessante Leute kennen und nimmt alles genau in Augenschein. Der Verein möchte die Arbeiten an dem Film sehr bald abscließen. Wir sind gesprannt und freuen uns auf das Ergebnis.

Veröffentlicht von

Mehr aus diesem Studio:

Zum Archiv Bautzen

Jubiläum 2017

296 queries in 0,214 seconds