Dein Praktikum beim SAEK Zwickau

Ihr habt Lust mal ein bisschen Luft in der Medienlandschaft zu schnuppern?
Dann macht bei uns ein Praktikum im Audio- oder Videobereich. Lernt journalistische Arbeitsweisen kennen und produziert eigene Beiträge.

Tristan war eine Woche lang unser Praktikant. Und so war’s:

Eine Woche Praktikum im SAEK. Was hat man da zu erwarten? Bereits im Februar habe ich hier den Einführungskurs „Fernsehen“ absolviert. Und diese Zeit hat Lust auf mehr gemacht.

Am ersten Tag bekam ich eine kurze Einführung in Sachen Kamera, Beleuchtung und Technik. Bevor ich mein Praktikum hier begann, habe ich meine eigene Idee eingereicht, welche ich sehr frei umsetzen konnte. Dabei unterstützte mich Sabine Kropp mit dem nötigen Fachwissen und der seit einem Jahr im SAEK Zwickau praktizierende Joshua Götz an der Kamera. Am Tag darauf ging es nach Fertigstellung des Storyboards an den Dreh. Scheinwerfer an, Kamera positionieren und Action. Dass beim Dreh nicht sofort alles beim ersten Mal im „Kasten“ ist, versteht sich von selbst. Trotzdem war es ein spaßiger, wenn auch dank der Scheinwerfer warmer Drehtag. An den nächsten zwei Tagen ging es dann an den Schnitt. Hier erkennt man ,wie viel Arbeit es in einem Film abseits des Sets noch gibt. Lautstärke anpassen, Bluescreen bearbeiten und so weiter. Ein Nachdreh war auch nicht zu umgehen, da sich eine Szene im Nachhinein als zu dunkel herausstellte. Nachdem der Film so gut wie fertig war, sind ich und Joshua mit der Kamera durch Zwickau gezogen, um herauszufinden wie sich Musik auf den Film auswirkt und wie sie den Charakter einer Szene beeinflusst. So habe ich eine Woche  im SAEK Zwickau abgeschlossen. Ich würde jedoch ein mindestens zweiwöchiges Praktikum vorziehen, da die Möglichkeiten einen Beitrag in einer Woche zu erstellen durchaus beschränkt sind, da Schnitt und Nachbearbeitung der einzelnen Szenen viel Zeit in Anspruch nimmt.

Das gute an der Arbeit hier ist die Freiheit, welche man mit seinem eigenen Projekt hat. Man hat die Möglichkeit, etwas Eigenes herzustellen. Mein Beitrag war eine Nachrichtensendung mit Falschmeldungen und satirischen Elementen, genannt „Die tägliche Lügenpresse“.

Ein Praktikum im SAEK sei allen weiterempfohlen, die sich für Medien interessieren, herausfinden möchten, wie diese funktionieren und natürlich selber einen Film-,bzw. Radiobeitrag produzieren wollen. Man lernt, wie man mit der Kamera umgeht, wie man vor derselben agiert und was zum Medium Film, bzw. Radio dazugehört. Bei einem Praktikum hier kommt man selbst zum Einsatz und keine Angst: Kaffee kochen und Akten sortieren muss hier niemand. Für mich verging die eine Woche hier viel zu schnell und ich werde auf jeden Fall wieder hierher kommen. Denn: Wer will den nicht mal selbst vor oder hinter der Kamera stehen?

Und hier seht ihr Tristans Film:

 

Veröffentlicht von

Mehr aus diesem Studio:

Zum Archiv Mediathek

Jubiläum 2017

157 queries in 1,765 seconds